Das Wichtigste vorab: Finion FairPay entscheidet auf Basis einer rechtlichen und wirtschaftlichen Einschätzung, ob ein gerichtliches Verfahren eingeleitet wird. Erscheint es sinnvoll, leiten wir es ein. Wenn nicht, hast du als Gläubiger die Möglichkeit, es auf eigene Kosten selbst weiterzuverfolgen.
Wann wird ein gerichtliches Verfahren eingeleitet?
✓ Alle außergerichtlichen Maßnahmen blieben erfolglosMehrere Mahnungen, anwaltliche Schreiben und Fristen wurden ignoriert oder abgelehnt.
✓ Die Forderung ist rechtlich einwandfrei
Es liegen keine begründeten Einwände vor, die einer gerichtlichen Geltendmachung entgegenstehen.
✓ Ein Verfahren erscheint wirtschaftlich sinnvoll
Die Kosten stehen in einem vertretbaren Verhältnis zur Forderungshöhe und es besteht realistische Vollstreckungsaussicht.
Wie läuft die Einleitung ab?
1 Bewertung durch Finion FairPayAm Ende der vorgerichtlichen Phase prüft Finion FairPay, ob ein Mahnbescheid (§§ 688 ff. ZPO) aussichtsreich ist.
2 Einleitung des Verfahrens
Finion FairPay leitet das gerichtliche Mahnverfahren ein – entweder direkt oder über einen Partneranwalt. Die anfallenden Kosten werden beim Schuldner geltend gemacht.
Was passiert, wenn kein Gerichtsverfahren sinnvoll ist?
Wenn eine gerichtliche Durchsetzung wirtschaftlich nicht zielführend erscheint, wechselt die Akte in das Überwachungsverfahren.Möchtest du als Gläubiger das Verfahren trotzdem selbst weiterführen, trägst du die entstehenden Kosten.